Schachfreunde
 
           Botvinnik   Steinsfurt
         


Apr
03
Mitteilung

von       kein Kommentar    

 

Anaxagoras

Und alles, was sich mischte und absonderte und voneinander schied, das alles erkannte der Geist. Und wie die Dinge werden sollten und wie sie waren und wie sie sind, all das ordnete der Geist an.
Der Geist ordnet die Dinge an, in dem er durch sie alle hindurch geht.

Der Geist verfügt über die absolute Gewalt, ist als einziges mit keiner anderen Sache vermischt, daher existiert nur er für sich selbst.
Er ist unendlich und herrscht selbständig.
Er ist die feinste und reinste von allen Sachen, hat von allem Kenntnis und besitzt die größte Kraft.
Der Geist ist nicht nur Ursache der kosmischen Kreisbewegung, er hat auch alles geplant und arrangiert. ((Die Vorsokratiker: Leben, Denken und Wirkungsgeschichte.
Ein Hörbuch von Axel Grube.))

 
abgelegt in
Der Geist  |  Ordnungsprinzipien
 
 

Apr
03
Mitteilung

von       kein Kommentar    

 

Heraklit

Die gegebene schöne Ordnung aller Dinge, die selbe in Allem, ist weder von einem der Götter noch von einem der Menschen geschaffen worden, sondern sie war immer, ist und wird sein – Feuer: ewig lebendig, nach Maßen entflammend und nach Maßen erlöschend.

Die Dinge sind nicht Dinge, sie sind Prozesse, sie sind im Fluss, ein Strom von Materie.
Alle Dinge sind Flammen, Feuer ist der wahre Baustoff unserer Welt und die scheinbare Stabilität der Dinge ist hauptsächlich auf die Gesetze, die Maße zurückzuführen, denen die Prozesse in unserer Welt unterworfen sind. ((Die Vorsokratiker: Leben, Denken und Wirkungsgeschichte.
Ein Hörbuch von Axel Grube.))

Nietzsche

So wie das Kind und der Künstler spielt, spielt das ewig lebendige Feuer, baut auf und zerstört, in Unschuld – und dieses Spiel spielt der Neon, die Weltzeit, mit sich. Sich verwandelnd in Wasser und Erde, thürmt er wie ein Kind Sandhaufen am Meere, thürmt auf und zertrümmert: von Zeit zu Zeit fängt er das Spiel von Neuem an. Ein Augenblick der Sättigung: dann ergreift ihn von Neuem das Bedürfniß, wie den Künstler zum Schaffen das Bedürfniß zwingt. Nicht Frevelmuth, sondern der immer neu erwachende Spieltrieb ruft andre Welten in’s Leben. Das Kind wirft einmal das Spielzeug weg: bald aber fängt es wieder an, in unschuldiger Laune. Sobald es aber baut, knüpft, fügt und formt es gesetzmäßig und nach inneren Ordnungen. ((Friedrich Wilhelm Nietzsche: Aufsätze und Vorreden aus dem Nachlaß – Kapitel 18))

Parmenides

Frauen sind wärmer als Männer. ((Die Vorsokratiker: Leben, Denken und Wirkungsgeschichte.
Ein Hörbuch von Axel Grube.))

 
abgelegt in
Das Element Feuer  |  Die Urstoffe
 
 

Apr
03
Mitteilung

von       kein Kommentar    

 

Demokrit

Nichts von den Dingen erscheine wahrheitsgemäß, sondern lediglich der Meinung nach.
Wahr ist, bezüglich der seienden Dinge nur, dass es die Atome und das Leere gibt. ((Die Vorsokratiker: Leben, Denken und Wirkungsgeschichte.
Ein Hörbuch von Axel Grube.))

 
abgelegt in
Die Schwingung  |  Ordnungsprinzipien